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Glossar

Eigenkapital

Ihr eigener Kapitaleinsatz beim Kauf. Das Geld, das Sie selbst in den Immobilienkauf einbringen. Gebietsansässige bringen üblicherweise die Kaufnebenkosten plus 10–20 % des Kaufpreises ein, bei starkem Einkommensprofil finanzieren Banken bis zum vollen Kaufpreis; Nicht-Residenten benötigen typischerweise 40–50 % des Kaufpreises plus die Kaufnebenkosten.

Das Eigenkapital bestimmt Ihren Zinssatz: Banken kalkulieren in Beleihungsstufen, mit spürbaren Abschlägen bei 80 %, 70 % und 60 % Beleihungsauslauf. Die Kaufnebenkosten (Grunderwerbsteuer, Notar, Makler) finanzieren deutsche Banken bei einem üblichen Profil nicht mit; sie kommen aus dem Eigenkapital.

Käufer ohne Wohnsitz in Deutschland haben die höchste Eigenkapitalhürde (typischerweise max. 50–60 % Beleihung, Erfahrungswert aus den Kundenfällen von LDP). Steuerlich in Deutschland Ansässige, auch Inhaber der Blauen Karte EU, erhalten 80–90 % als Standard und bis 100 % bei starkem Einkommensprofil; unter den Kundenfällen von LDP sind Finanzierungen von 100 % und 105,5 %.

Häufige Fragen

Wie viel Eigenkapital brauche ich wirklich?

Die Kaufnebenkosten werden in der Regel nicht mitfinanziert, sie kommen aus eigenen Mitteln: Grunderwerbsteuer je nach Bundesland 3,5 bis 6,5 Prozent plus rund 2 Prozent Notar und Grundbuch. Darüber hinaus erwarten Banken von Gebietsansässigen üblicherweise 10 bis 20 Prozent des Kaufpreises.

Geht ein Kauf ganz ohne Eigenkapital?

Eine 100-Prozent-Finanzierung deckt den Kaufpreis, die Nebenkosten zahlen Sie selbst. Bei einer 110-Prozent-Finanzierung übernimmt die Bank auch die Nebenkosten. Beides gibt es, verlangt aber einen unbefristeten Arbeitsvertrag außerhalb der Probezeit und kostet je nach Quelle 0,5 bis 2 Prozentpunkte Zinsaufschlag.

Warum senkt mehr Eigenkapital den Zins?

Banken bepreisen in Stufen des Beleihungsauslaufs, mit sichtbaren Sprüngen bei 80, 70 und 60 Prozent. Wer unter eine Stufe rutscht, zahlt dauerhaft weniger, und der Vorteil läuft über die gesamte Zinsbindung statt nur im ersten Jahr.