Beste Lagen in Bochum: wo Kapitalanleger kaufen
Stadtteile von Bochum mit Preisbändern und Abstand zum Stadtmittel. Zahlen aus den unten genannten Quellen (überwiegend Angebotspreise der Portale), geprüft im Juli 2026; wo die Quelle einen Stand nennt, steht er dabei. LDP Group kauft derzeit in Berlin, München, Nürnberg, Erlangen, Fürth, Düsseldorf, Köln, Stuttgart, Karlsruhe, Frankfurt und Hamburg.
Kostenloses Erstgespräch vereinbarenBeispielrechnung mit 4,3 % angenommenem Sollzins (10 Jahre fest, aus unserer alle zwei Wochen aktualisierten Zinstabelle) und 2 % anfänglicher Tilgung. Die tatsächlichen Konditionen hängen vom Objekt, Ihrer Bonität und der Bank ab. Keine Finanzberatung.
Diese Berechnung per E-Mail erhalten
Beste Lagen in Bochum: das Wichtigste
Der Stadtmittelwert von 2.510 € pro m² sagt für sich genommen wenig: entscheidend ist der Abstand des einzelnen Viertels dazu. In Bochum reicht die Spanne von 1.440 € bis 5.020 € pro m², das ist ein Faktor von 3,5 zwischen Einstiegs- und Spitzenlage.
Für eine Kapitalanlage zählt nicht die beste Lage, sondern das beste Verhältnis aus Preis, erzielbarer Miete und Vermietbarkeit. Hochpreisige Viertel bringen bei 4 % Stadtdurchschnittsrendite typischerweise weniger Rendite, dafür kürzere Leerstandszeiten und stabilere Wiederverkaufspreise. Günstige Viertel drehen dieses Verhältnis um.
Der Markt in Bochum in Zahlen
Bochum (Nordrhein-Westfalen) hat 375.600 Einwohner. Bestandswohnungen liegen im Mittel bei 2.510 € pro m² (stadtweite Spanne etwa 1.440 € bis 5.020 € pro m²), Neubau bei rund 4.630 € pro m². Die durchschnittliche Angebotskaltmiete beträgt etwa 8,28 € pro m², woraus sich eine Bruttomietrendite von rund 4 % ergibt.
Preisentwicklung: +4,7 % gegenüber dem Vorjahr. Auf die 70-m²-Referenzwohnung gerechnet sind das rund 8.261 € Wertveränderung im Jahr.
Gesamtleerstand: rund 3,6 %, Quelle unten. Das ist der Gesamtleerstand einschließlich nicht marktaktiver Wohnungen; der marktaktive Leerstand liegt niedriger, deshalb ist die Zahl mit den marktaktiven Quoten anderer Städte nicht vergleichbar.
Wo in Bochum kaufen
Die Nachfrage der Kapitalanleger konzentriert sich auf Stiepel, Wiemelhausen/Brenschede und Weitmar, wo die Preise deutlich über dem Stadtmittel liegen.
Stiepel: 3.320 € bis 4.430 € pro m², im Mittel rund 54 % über dem Stadtmittel. Die Spanne innerhalb des Viertels beträgt 33 %, Lage und Zustand entscheiden hier also mehr als der Stadtteilname.
Wiemelhausen/Brenschede: 3.040 € bis 4.000 € pro m², im Mittel rund 40 % über dem Stadtmittel. Die Spanne innerhalb des Viertels beträgt 32 %, Lage und Zustand entscheiden hier also mehr als der Stadtteilname.
Weitmar (Mitte/Mark): 2.910 € bis 4.040 € pro m², im Mittel rund 39 % über dem Stadtmittel. Die Spanne innerhalb des Viertels beträgt 39 %, Lage und Zustand entscheiden hier also mehr als der Stadtteilname.
Langendreer: 2.490 € bis 3.410 € pro m², im Mittel rund 18 % über dem Stadtmittel. Die Spanne innerhalb des Viertels beträgt 37 %, Lage und Zustand entscheiden hier also mehr als der Stadtteilname.
Innenstadt / Südinnenstadt (inkl. Ehrenfeld): 2.640 € bis 3.070 € pro m², im Mittel rund 14 % über dem Stadtmittel.
Querenburg: 2.650 € bis 3.890 € pro m², im Mittel rund 30 % über dem Stadtmittel. Die Spanne innerhalb des Viertels beträgt 47 %, Lage und Zustand entscheiden hier also mehr als der Stadtteilname.
Steuern und Kaufnebenkosten in Bochum
Die Grunderwerbsteuer beträgt in Nordrhein-Westfalen 6,5 %. Dazu kommen rund 2 % für Notar und Grundbuch nach GNotKG, zusammen rund 8,5 % des Kaufpreises. Kaufen Sie über einen Makler, kommt dessen Provision hinzu. Bei einem üblichen Profil finanzieren deutsche Banken die Erwerbsnebenkosten nicht mit.
Im Privatvermögen ist der Verkauf nach Ablauf der zehnjährigen Spekulationsfrist steuerfrei, § 23 EStG. Davor unterliegt der Gewinn dem persönlichen Einkommensteuersatz, und bereits in Anspruch genommene AfA mindert die Anschaffungskosten und erhöht damit den steuerpflichtigen Gewinn. Die AfA selbst mindert laufend die Mieteinkünfte: 2 % jährlich für Gebäude mit Fertigstellung von 1925 bis 2022 (2,5 % vor 1925), 3 % ab Fertigstellung 2023; für begünstigte Neubauprojekte mit Baubeginn vom 01.10.2023 bis 30.09.2029 kann statt der linearen AfA die degressive AfA von 5 % gewählt werden.
Allgemeine Information, keine Steuerberatung; LDP Group berät nicht steuerlich.
Bochum ist nicht von der Mietpreisbremse erfasst, geprüft gegen die Landesverordnung 2026: die Neuvermietungsmiete ist frei, im Bestand gilt die reguläre Kappungsgrenze von 20 % in drei Jahren. Für Strategien, die auf das Heben günstiger Bestandsmieten setzen, ist das ein handfester Unterschied.
Daten und Quellen
Zahlen aus den unten genannten Quellen (überwiegend Angebotspreise der Portale), geprüft im Juli 2026; wo die Quelle einen Stand nennt, steht er dabei. Angebotspreise liegen üblicherweise 5 bis 15 % über den beurkundeten Kaufpreisen: wo beides vorliegt, ist die Grundlage jeweils benannt. Die Quellen sind im Original benannt, so wie ihre Herausgeber sie führen.
Einwohner: Stadt Bochum Pressemitteilung 'Bochum wächst – höchste Bevölkerungszahl seit fast 20 Jahren', 20. Jan. 2026.
Kaufpreise (Angebotspreise): immowelt Preisatlas, Wohnungen, Stand 1. Juli 2026.
Mieten (Angebotsmieten): immowelt Mietpreise Bochum, Angebotskaltmieten Wohnungen, Stand 1. Juli 2026, Spanne 5,12–13,33 EUR/m².
Rendite: eigene Berechnung aus Kaufpreis und Miete.
Preistrend: immowelt Preisentwicklung, Stand Juli 2026.
Leerstand: Zensus 2022.
Häufige Fragen
Welche Stadtteile in Bochum sind für Kapitalanleger interessant?
Keines der Viertel mit Preisband liegt deutlich unter dem Stadtmittel von 2.510 € pro m²; die Rendite entscheidet sich hier eher am einzelnen Objekt und seinem Zustand als am Stadtteil. Wer auf Wertstabilität setzt, findet sie eher in Stiepel, Wiemelhausen/Brenschede und Weitmar.
Wie groß ist der Preisunterschied zwischen den Lagen in Bochum?
Von rund 1.440 € bis 5.020 € pro m², also etwa Faktor 3,5. Innerhalb eines Viertels kommt noch einmal eine erhebliche Spanne nach Zustand und Mikrolage dazu.
Wie hoch sind die gesamten Kaufnebenkosten in Bochum?
6,5 % Grunderwerbsteuer in Nordrhein-Westfalen plus rund 2 % Notar und Grundbuch, zusammen rund 8,5 % des Kaufpreises. Kaufen Sie über einen Makler, kommt dessen Provision hinzu. Bei einem üblichen Profil kommen die Kaufnebenkosten aus Eigenkapital.
Welche Mietrendite ist in Bochum realistisch?
Brutto im Mittel 4 %, in Spitzenlagen wie Stiepel niedriger. Netto bleibt nach nicht umlagefähigen Kosten deutlich weniger.
Wann kann ich in Bochum steuerfrei verkaufen?
Im Privatvermögen nach zehn Jahren Haltedauer, § 23 EStG. Innerhalb der Frist wird der Gewinn mit dem persönlichen Steuersatz belastet, und die genutzte AfA erhöht ihn zusätzlich, weil sie die Anschaffungskosten mindert.
Wie viel Eigenkapital verlangt die Bank?
Bei Steuerinländern üblicherweise 10 bis 20 % des Kaufpreises (80 bis 90 % Beleihung als Standard, mit starkem Einkommensprofil bis 100 %), zusätzlich zu den Kaufnebenkosten, die bei einem üblichen Profil separat aus Eigenkapital kommen. Bei einer 70-m²-Wohnung in Bochum zu 175.770 € sind das 35.154 € Anzahlung plus 14.940 € Nebenkosten.
